Vor wenigen Tagen hat mich Ingeborg Bauer zu einem Gespräch mit einigen ihrer Mitarbeiterinnen eingeladen. Sie ist Leiterin des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten – vor dem Hintergrund der aktuellen Skandale im Nahrungsmittelbereich ein ganz spezieller Termin. Besonders interessiert war ich, mehr über das Oberpfalz-weite Netzwerk „Gemeinschaftsverpflegung“ zu erfahren. In diesem Projekt geht es darum, die Qualität der Gemeinschaftsverpflegung ständig zu verbessern. Es profitieren übrigens nicht nur Schulen von dem erarbeiteten Wissen. Nutznießer sind zum Beispiel auch Krippen, Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime. 

Wer glaubt, dass „Ernährung“ in der Ausbildung des Personals für Horte, Krippen oder Kindergärten eine besondere Rolle spielt, irrt. Deshalb freut es mich, dass das AELF hierfür Seminare anbietet. Auch für Eltern ist das AELF-Bildungsangebot interessant, wenn ihnen die gesunde Ernährung ihrer Kinder am Herzen liegt. Wer mehr über das AELF und seine Aktivitäten erfahren will – hier geht’s zur Homepage.

Im Gespräch mit Dr. Josef Paukner, dem Sprecher der DoNaReA, ging es um das heiß diskutierte geplante Kraftwerk am Wehr Pielmühle. Brisant ist das Thema nicht nur allein deshalb, weil das Projekt in einem FFH-Gebiet, also einem speziellen Natur- und Landschaftsschutzgebiet geplant ist. Auch die vergleichsweise geringe Leistung von 500 kW wirft Zweifel an der Sinnhaftigkeit des von der Staatsregierung hier vorgesehenen Pilotprojekts auf.

Gut voran kommen wir mit unserem kommunalen Projekt „Pettendorf 2030“. Wir wollen die Gemeindeentwicklung vorantreiben. Hierzu haben wir Bürger befragt und stecken mitten in der konzeptionellen Arbeit, die mir sehr viel Freude bereitet. Immerhin geht es um meinen unmittelbaren Lebensraum und um den meines Sohnes.

Anlässlich der Feuerwehrkommandanten-Tagung des Landkreises in Regenstauf, bei der wir von Kreisbrandrat Waldemar Knott wie immer einen Überblick über die Arbeit der 177 Feuerwehren im Landkreis bekamen, informierte Karl Mooser vom Kreisjugendamt uns Anwesende über das Führungszeugnis für Ehrenamtler, die in der Jugendarbeit tätig sein wollen. Dieses Instrument soll der Prävention dienen, wird doch nach wie vor immer wieder von sexuellen Übergriffen in der Vereinsjugendarbeit berichtet. Interessenten können sich das Führungszeugnis über ihre Gemeinde bestellen. Sie erhalten das Zeugnis dann per Post. Bei entsprechend fehlendem Eintrag – Basis ist der Strafregister-Auszug – kann anschließend die Gemeindeverwaltung die Eignung für die Vereinsjugendarbeit bestätigen. Die Vereinsverantwortlichen dürfte es freuen, wenn hiermit eine Sicherheitslücke geschlossen wird. Ob allerdings ein Rückgang der ehrenamtlich Engagierten zu beklagen sein wird, wird sich zeigen. Schließlich ist der allmählich auch im Ehrenamt Einzug haltende Formalismus nicht jedermanns Sache. Die Gemeinden und die Jugendämter stehen jedenfalls mit Rat zur Seite.