Deutliche Worte bekamen wir Abgeordnete beim Kongress des Bezirksverbands der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) im Schloss Spindlhof bei Regenstauf zu hören. Die offenste aller Baustellen bei der bayerischen Polizei ist die Personalnot. Der alte und neue DPolG-Bezirksvorsitzende Michael Hinrichsen nahm dabei kein Blatt vor dem Mund. Allerdings war mir diese Klage nicht neu, pflege ich doch bereits seit mehreren Jahren einen guten und intensiven Kontakt zu zahlreichen Polizeidienststellen im Bezirk. Dort erfahre ich eines immer: "Wir haben bei der Polizei eindeutig zu wenig Personal auf der Straße. Vor allem am Wochenende und in der Nacht fehlen die Beamten, um einen ordentlichen Schichtdienst durchführen zu können."

Die Freien Wähler fordern seit Jahren, deutlich mehr Polizisten einzustellen. Ein bißchen was ist passiert. Aber wir sind noch lange nicht dort wo wir hinwollen. Denn wenn deutlich mehr Beamte in Pension gehen als nachkommen, reichts halt nicht.

Ich bin mit der DPolG einer Meinung, dass die Personalzuteilung nach wie vor nicht den Erfordernissen entspreche. Auch bei den teilnehmenden Abgeordneten anderer Parteien erkannte ich deutliche Signale, endlich die Personalsituation der bayerischen Polizei verbessern zu wollen. Frage mich nur, wann das passiert. Insgesamt hab ich die Veranstaltung als sehr lebendig und fruchtbar erlebt.

 

Meine Heimatgemeinde Pettendorf gehört zu den Wachstumskommunen in der Region. Die notwendige Konsequenz daraus ist, dass wir Gemeinderäte für weitere Baugebiete sorgen müssen. In der vergangenen Wochen haben wir das getan. Im Ortsteil Kneiting können demnächst bis zu 25 weitere Wohneinheiten entstehen.

 

Am Freitagabend legten wir die Reihenfolge fest, in der unsere Bundestagskandidaten auf der Landesliste stehen sollen: Sebastian Hopfensperger (Regensburg), Jürgen Neuber (Schwandorf/Cham), Matthias Penkala (Neumarkt/Amberg-Sulzbach) und Karl Meier (Tirschenreuth/Weiden). In einem sehr offenen und transparenten Verfahren wurde nachdem sich die Kandidaten ausführlich präsentieren konnten die Reihenfolge ermittelt. Eine schwierige Aufgabe, weil wir 4 sehr gute und bei den FW fest verwurzelte Kandidaten haben. Karl Meier zeigte sich wie immer als ausgesprochener Demokrat, als er aus der Nationalhymne die Worte „Einigkeit und Recht und Freiheit...“ zitierte, um seine Überzeugung zu untermauern, dass er das angewendete Verfahren gut findet. Letztlich gehe es darum, dass die Kandidaten um der Sache willen an einem Strang ziehen. Es kommt darauf an, dass die Kandidaten mit Unterstützung aller mit vollem Engagement in die Wahlkampagne ziehen, um möglichst viele Wähler davon zu überzeugen, dass Freie Wähler auch im Bund eine erfolgreiche Arbeit leisten können. Die Veranstaltung war von Regina Weidinger (Neumarkt) bestens vorbereitet. Wir erlebten sehr gute Kandidaten, die sich sehr gut, kompetent und fundiert präsentiert haben.

 

Einen kulturellen Leckerbissen durfte ich am Samstag in unserer Schule erleben, wo die Pettendorfer Jugendblaskapelle mit dem Musikverein Undorf ein gemeinsames Konzert gab. Der Klang war bombastisch und die Besucher waren begeistert.