Bereits vor längerer Zeit fragte ich bei der Regensburger Beratungsstelle von Donum Vitae um einen Termin an. Die Verantwortlichen haben die Idee umgesetzt und gleichzeitig auch Abgeordnete der anderen im Landtag vertretenen Parteien eingeladen. Bekannt ist Donum Vitae vor allem als Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen. Wir erfuhren, dass das Angebot weit darüber hinaus geht. So erhalten beispielsweise auch Alleinerziehende und Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr sowie Jugendliche bei Fragen zu Liebe, Freundschaft, Verhütung, wirtschaftlicher Unterstützung und mehr ein offenes Ohr. Auch eine Multiplikatoren-Ausbildung wird angeboten. Wer Rat sucht, erhält ihn kostenfrei und kann sich auf Vertraulichkeit, ja sogar Anonymität verlassen.

Abends durfte ich wieder eine große Zahl Interessierter zu einer weiteren Station meiner Themenreise begrüßen. Rolf von Hohenhau, Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern e.V., referierte zum Thema "Ein gemeinsames Europa braucht einen starken Euro". Details finden Sie in meiner Pressemitteilung

Am Dienstag erhielt ich Besuch im Maximilianeum. Mit Astrid Giesen, der Vorsitzenden des Landesverbands Bayerischer Hebammen, vertiefte ich den Kontakt. Die Themen der Hebammen sind weiterhin die Haftungsfrage und die Förderung der natürlichen Geburt. So geht es den Hebammen darum, Haftungsobergrenzen einzuführen sowie den Regress der Sozialversicherungsträger einzuschränken. Sehr bedenklich sind die hohen Prämien für die Haftpflichtversicherung für Hebammen. Der rasante Anstieg der Kaiserschnittrate bereitet diesen große Sorge. Hier gilt es, die Gründe zu erforschen sowie über die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme für Mutter und Kind aufzuklären.

Mit Vertretern der Gewerkschaft der Bundespolizei sprach ich über die angespannte Personalsituation. Auch dieses Thema dürfte nicht morgen schon vom Tisch sein.

Das Team vom Wochenblatt lud zu einem festlichen Abend. Schön, dass das Wetter mitspielte. Ich nutzte die Gelegenheit zu zahlreichen netten Gesprächen.

Die Liste ist lang, über 1300 Schulen nehmen am bundesweiten Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" teil. Nun gehört auch das Gymnasium Neutraubling dazu. Im feierlichen Rahmen erfolgte die Ernennung. Dabei handelt es sich nicht um eine Würdigung für Maßnahmen in der Vergangenheit, sondern es ist eine Verpflichtung für die Zukunft.

Mindestens ein Mal jährlich haben die Verantwortlichen – im Schulterschluss vereint sind Lehrer und Schüler – eine Veranstaltung durchzuführen, mit dem sie zum Ausdruck bringen, dass an ihrer Schule für Diskriminierung, aber auch für Gewalt oder Mobbing kein Platz ist. Der Unterricht wird ebenfalls bereichert. So wurde mehr politische Bildung und mehr Sozialkunde angekündigt. Mein Herzenthema!. Beeindruckt war ich von den klaren Worten aller Redner, die deutlich zum Ausdruck brachten, dass sie jegliche Form der Ausgrenzung unterbinden wollen. Wer das Projekt am Neutraublinger Gymnasium weiter verfolgen will, kann dies auf der Schulhomepage tun. Nachahmer erwünscht.

Eine besondere Auszeichnung erhielt die BOS/FOS Regensburg. In Anerkennung für herausragendes Engagement zur Förderung des Europagedankens erhielt die Schule die Europa-Urkunde. Besonders daran ist, dass diese nur ein Mal pro Jahr in Bayern verliehen wird. Zahlreiche Engagements im Ausland waren die Grundlage für die Auszeichnung. Ein Beispiel ist die Umsetzung eines Projekts (Musiktherapie in der Altenpflege) in einem tschechischen Altenheim – außerschulischer Einsatz, der die Würdigung verdient.

Einweihungen, Eröffnungen, Infostände und Bürgerfestbesuche kennzeichneten das Wochenende. Noch am Freitag konnten in Pettendorf Räumlichkeiten für die 2. Gruppe der Krippe eingeweiht werden. Gleich im Anschluss bin ich in die Dr.-Leo-Ritter-Straße 4 nach Regensburg gefahren. Die Kinderarztpraxis von Guido Judex ist umgezogen. Die neuen, helleren Räume gefallen mir sehr gut.

Mit Infoständen in Alteglofsheim und in Tegernheim machten wir auf unser Engagement zur Wahlfreiheit G8/G9 beim Gymnasium aufmerksam. Die vielen Kontakte bestätigten, dass wir auch hier wieder große Unterstützung aus der Bevölkerung haben. Nach getaner Arbeit freute ich mich auf das Bürgerfest in Nittendorf.

Am Sonntag besuchte ich das BRK Seniorenheim in Eggmühl. Reizvoll finde ich die den gepflegten Außenbereich mit einer Fläche von rund 36.000 Quadratmetern. Bei Bewohnern und Besuchern gleichermaßen kommen der neu gestaltete Sinnesgarten und die Hochbeete mit Kräutern, Gemüse und Blumen an. Auf dem Rückweg machte ich noch Station beim Bürgerfest in Neutraubling.