Endlich die erste Veranstaltung im Rahmen meiner Themenreise durch den Landkreis – doch vorher nahm ich noch andere Termine wahr. „Wo wächst mein Mittagessen“ lautete das Motto des landesweiten Kindertages, den für den Landkreis Regensburg die Landfrauengruppe des Bayerischen Bauernverbands organiserte. Zusammen mit knapp 30 Schülerinnen und Schülern besuchte ich in Albertshofen, einem Ortsteil von Hemau, den landwirtschaftlichen (Milchvieh-)Betrieb der Familie Obeth. Wo Tiere sind, da fühlen sich Kinder offenbar besonders wohl. Das war auch im Kuhstall bei den Obeths deutlich zu sehen und zu spüren. Manche Kühe bekamen eine Streicheleinheit extra. Auf besonderes Interesse der Kinder stieß der Laufstall für die Kühe. Auch die Zusammenstellung des Futters und die Verarbeitung der Milch faszinierte die Drittklässler.

Zusammen mit meinem Abgeordnetenkollegen Günther Felbinger besuchte ich das neue Gymnasium in Lappersdorf, um mich über den Alltag im G8 zu informieren. Dort wird das 7-Stunden-Modell umgesetzt. Die gleichmäßige Verteilung des Unterrichts auf maximal sieben Stunden pro Wochentag reduziert die Nachmittagsbelastung für die Schülerinnen und Schüler.

Unterrichtsende ist stets spätestens um 13:50 Uhr. Jeweils nach der dritten und der fünften Unterrichtsstunde findet eine große Pause statt.

Wir Freie Wähler streben die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 an. Für die G8ler wirkt das 7-Stunden-Modell als eine gute Alternative für alle, die im G8 ein Jahr früher zum Abitur kommen wollen.

Beim Besuch der Bischof-Wittmann-Schule holte ich mir aktuelle Informationen zum Stand der dort gelebten Inklusion – vorbildlich, wie ich feststellen durfte. Allerdings haperts wie überall an den ausreichenden Anzahl an Lehrerstunden.

Weit weniger rosig sah es anschließend am Finanzamt aus. Nach wie vor und vielleicht sogar immer mehr leide man unter der hohen Arbeitsbelastung, wie mir mehrfach gesagt wurde. Außerdem ist eine allmähliche Überalterung zu beobachten. Immerhin liege der Altersschnitt der Mitarbeiter über 50 Jahre. Mit Sorge nahm ich die Klage zur Kenntnis, dass es an Nachwuchs nicht mangelt. Doch dieser wird vor Ort ausgebildet und dann nach München versetzt.

Über den Themenabend im Prüfeninger Schloßgarten finden Sie einen ausführlichen Bericht auf meiner Homepage (Link oder auch z.b. im Wochenblatt (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) Das rege Besucherinteresse sowie das engagierte Gespräch mit den Fachleuten am Podiumstisch bescherte mir einen tollen Auftakt meiner Themenreise, wofür ich allen Beteiligten herzlich danke!

Im Maximilianeum erhielt ich Besuch von Mitgliedern des Schnupftabakvereins Regensburg sowie des Eisstockvereins Wenzenbach. Ich kann alle Leser meines Wochenrückblicks nur ermuntern, mich anzusprechen, falls Sie Interesse an einer Führung durch den Bayerischen Landtag haben.

Bei der Mitgliederversammlung der Freien Wähler Pettendorf wurde anlässlich der Neuwahlen die Vorstandschaft bestätigt, was allgemein als Bestätigung für die geleistete gute Arbeit gewertet wurde. Und die kann somit kontinuierlich weitergeführt werden. Vorsitzender bleibt Karl-Heinz Weigert, sein Stellvertreter ist unser Bürgermeister Eduard Obermeier. Während dieser über die Gemeindepolitik referierte, sprach ich als Vorsitzende der FW-Kreistagsfraktion über die Kreispolitik. Und natürlich über aktuelles aus dem Landtag.

Geehrt und ausgezeichnet wurden Heribert Weigert für seine langjährige Tätigkeit als Kassier sowie Gerlinde Schmid, die die erste FW-Gemeinderätin war.

Gern nahm ich einen Termin wahr, der mich nach Störnstein (NEW) führte.

Dorthin erhielt ich wieder mal eine Einladung vom Kreisverband des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter. Dies gab mir nach einer Hofbesichtigung die Gelegenheit zur Fortführung des regelmäßigen Austauschs mit Milchbauern über Politik und Landwirtschaft allgemein.

Nach der Visite im Johannes-Hospiz Pentling, das von den Johannitern betrieben wird, nahm ich in Bad Kötzting an der Gründungsversammlung des Ortsverbands der Freien Wähler Bad Kötzting teil. Beeindruckt war ich von der großen Anzahl an Gründungsmitgliedern: 65 Personen haben sich im Lindnerbräu getroffen, um sich zu organisieren, nachdem die Freien Wähler bisher dort verbandsfrei aktiv waren.

Zu Ehren der Freiwilligen Feuerwehr Regenstauf, die ihr 150-jähriges Gründungsfest feierte und damit die älteste Feuerwehr des Landkreises Regensburg ist, trafen sich Vertreter schier aller Feuerwehren des Regensburger Landes in Regenstauf, um dort am Festzug teilzunehmen. Die Streckenführung brachte es mit sich, dass jeder Teilnehmer Gelegenheit hatte, allen anderen Teilnehmern zu begegnen, was den Eindruck noch verstärkte: fast 150 teilnehmende Gruppen und Vereine ließen die Länge des Festzugs auf mehrere Kilometer anwachsen. Übrigens, nur wer ganz genau hinschaute, konnte vielleicht noch die Strapazen erahnen, denen die Feuerwehrleute in den Tagen und Wochen davor ausgesetzt waren – zur Erinnerung: das Fest fand kurz nach dem großen Hochwasser in der Region statt. Nochmals mein herzlicher Dank an alle Beteiligten, die sich für ihre Mitmenschen so aufopferungsvoll eingesetzt hatten!