Viele gute Wünsche begleiteten Birgit Robin, die neue Leiterin im Argula-von-Grumbach-Haus, dem Nittendorfer Senioren- und Pflegeheim der Diakonie Regensburg, als sie im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in ihre neue Aufgabe eingeführt wurde. Die Feier, an der ich sehr gerne teilnahm, galt auch der neuen Kindergartenleiterin Marion Bauer. Die Gestaltung lag wie immer in den guten Händen von Pfarrerin Sibylle Thürmel. Das Seniorenheim pflegt einen sehr guten Kontakt zum öffentlichen Leben im Markt und darüber hinaus. Deshalb bin ich auch regelmäßig dort und kenne Frau Robin seit längerem. Ich denke, das Haus liegt mit ihrer Führung in guten Händen.

Alle ein bis zwei Jahre treffen sich Vertreter der IHK und Abgeordnete verschiedener Parteien zum Gespräch, um aktuelle Themen der Region zu erörtern. Diesmal standen u.a. Schienen, Straße, Energie und Hochschule auf der Tagesordnung. Für mich ist das ein willkommener Anlass zur Kontaktpflege und um zu erfahren, wo die von der Kammer vertretene Geschäftswelt der Schuh drückt.

Auf Einladung von Bernhard Lehmeier (Referent für Menschen mit Behinderung) und Walter Rackl (Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderung) besuchte ich zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Thumann die Neumarkter Jura-Werkstätten, deren Träger die Lebenshilfe Neumarkt ist. Wenig überrascht war ich, dass auch hier die für meinen Geschmack bei uns zu ausufernd gelebte Bürokratie als Bremsklotz in der täglichen Arbeit genannt wurde.

Der Besichtigung schloss sich im Neumarkter Bürgerhaus eine Diskussion zum bewusst provokativ gehaltenen Motto "Risiken und Nebenwirkungen des Gesundheitssystems" an. Zunächst stellte Dr. med. Alex Schramm in seinem Vortrag einen Bedarf von ca. 37000 Ärzten in den nächsten 20 Jahren in Aussicht. Eine weitere Herausforderung unseres Gesundheitssystems sei der nach wie vor großen Mangel an ausgebildeten Pflegekräften, was in der öffentlichen Wahrnehmung durchaus bekannt ist. Richtig hellhörig wurden die Zuhörer dann allerdings, als Dr. Schramm „mehr Zeit für Patientengespräche“ forderte. Drei bis acht Minuten im Schnitt pro Patient im Krankenhaus seien einfach zu wenig für ein Land, das in der Medizin weltweit zu den Spitzennationen gehört. Letzteres sei in erster Linie auf die Medizintechnik zurückzuführen und bezieht sich nicht auf das Verhältnis von Arzt und Patient. Um hier eine Verbesserung herbeiführen zu können, muss jedoch auch das Vergütungssystem verändert werden, das derzeit mehr die Arbeit mit Geräten und im Labor honoriert als die Zeit, die der Arzt für eine Untersuchung und ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten benötigt. Wo ich kann, werde ich diesen Veränderungswillen unterstützen.

Eine sehr schöne Veranstaltung ist der Pettendorfer Schule gelungen. Beim diesjährigen Schulfest lautete das Motto schlicht, einfach und logisch „Bayern“. Unsere Sprache, unsere Lieder und die Sehenswürdigkeiten unseres Bundeslandes standen im Fokus der Organisatoren. Allen, sowohl den handelnden Personen als auch den Besuchern war richtig anzumerken, dass diese Besinnung auf unsere Heimat einfach nur gut tat.

 

Die Freien Wähler „Gleichberechtigung“ Alteglofsheim hatten unseren Bundestagskandidaten Sebastian Hopfensperger und mich zu ihrer Jahresversammlung eingeladen, bei der auch die Neuwahlen anstanden. Die Vorstandschaft um den Vorsitzenden Bernhard Steinberger und den 2. Bürgermeister Herbert Heidingsfelder wurde in ihren Ämtern bestätigt, was von einer soliden, erfolgreichen Arbeit zeugt – Gratulation! Voller Selbstvertrauen gehen die Alteglofsheimer in die Kommunalwahl 2014. Sie zeigten sich davon überzeugt, die aktivste politische Gruppierung in der Kommune zu sein. Zudem werden alle aktiven FW-Gemeinderäte erneut kandidieren, und auf jeden Fall auch wieder einen Bewerber für das Bürgermeisteramt ins Rennen schicken. So wie ich die Freien Wählern Alteglofsheim kenne,ist ihnen viel zuzutrauen – viel Erfolg!