Klasse, mit welchem Engagement die Schüler der 9a der Regenstaufer Mittelschule am Schlossberg beim Jugendworkshop „Extrem? … uncool“ anlässlich der Themenwoche „Extremismus“ im Landtag dabei waren. Ihre Aufgabe bestand darin, Internetseiten mit einem rechtsextremen Hintergrund zu analysieren. Das Internet birgt ein sehr hohes Gefahrenpotenzial, ist es doch aus Sicht extremer Bewegungen eine ausgezeichnete Möglichkeit, mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen. Gut getarnt und mit aufwändig produzierten Internetseiten, Musik-CDs oder YouTube-Filmen versuchen sie, speziell Jugendliche zu ködern. Die Auswertung der Internetseiten sowie die Hinweise auf andere, nicht selten sehr trickreiche Methoden zur Kontaktaufnahme verdeutlichten, wie notwendig die Aufklärungsarbeit über Extremismus und insbesondere die rechtsextreme Szene nach wie vor sei. Übrigens, auch Schüler der Abschlussklasse der Kallmünzer Mittelschule folgten der Einladung unserer Landtagsfraktion. In deren Workshop ging es um die Sensibilisierung für unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen. Sicherlich ein tolles Erlebnis für manche der Schülerinnen und Schüler war der abschließende Auftritt im Plenarsaal, wo die Arbeitsergebnisse den anderen Klassen sowie einigen Abgeordneten präsentiert wurden.

Ein nach wie vor brisantes Thema wurde am Mittwoch im Plenum diskutiert. Die Regelung der Mitarbeiterbeschäftigung.  Verblüfft war ich, mit welcher Kaltschnäuzigkeit die CSU-Fraktion in einer Art Nacht- und Nebelaktion versuchte, die aufgedeckte Nutzung der Altfallregelung zur Beschäftigung von Verwandten 1. Grades im Eiltempo von Tisch zu bekommen. Die diskutierte Gesetzesänderung sollte praktisch ohne Einhaltung der im Gesetzgebungsverfahren vorgesehenen Prozessabläufe und Fristen sofort beschlossen werden. Für mich kommt das einem weiteren Skandal gleich. Freilich muss das Thema aufgearbeitet werden. Freilich müssen klare gesetzliche Weichen gestellt werden, doch besteht nach meiner Einschätzung keine Notwendigkeit zu vorschnellen Entschlüssen. Die Aufklärung der vergangenen Geschehnisse kann auch vor dem Hintergrund der aktuellen Gesetzeslage stattfinden. Eine Gesetzesänderung muss gut überlegt und praktikabel sein. Und wenn wir schon darüber diskutieren und beschließen, wen wir von unserem Geld beschäftigen, sollte die Gelegenheit beim Schopf gepackt werden, um eine umfassende Transparenzregelung einzuführen. Was spricht z.B. dagegen, dass wir Abgeordnete unsere Nebeneinkünfte offenlegen? Allerdings sollte das nicht allein in den Händen von uns Abgeordneten liegen. Ich finde, die bereits existierende unabhängige Diätenkommission oder der ORH sollte hier auch Stellung nehmen oder Vorschläge unterbreiten. 

Die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener (ERH) im Deutschen Bundeswehrverband e.V. Regensburg erinnerte mit einem schönen Friedensgebet in der Dominikanerkirche auf dem Adlersberg an die Ereignisse im April 1945, wo die couragierte Entscheidung zu einem geordneten Abzug des Militärs aus Regensburg dafür sorgte, dass am nächsten Tag eine kampflose Übergabe der Stadt möglich war. Ohne diese mutige Tat gäbe es vielleicht heute ein „Weltkulturerbe Regensburg“ nicht. Der ökumenische Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Barbinger Männerchor.

Beim Gespräch in der Hedwigsklinik mit der dortigen Geschäftsleitung standen vor allem zwei Themen im Vordergrund. Wie der Hebammen-Verband plädieren die Klinik-Verantwortlichen für etwas mehr Raum für eine natürliche Geburt und eine bessere Bezahlung der Geburtshilfe. Beim anderen Thema standen die Klinik-Patienten im Fokus: Vermutlich niemand wünscht sich oder anderen einen möglichst langen Klinikaufenthalt, schon gar nicht über bestimmte Feiertage. Und wenn ein Kind Weihnachten dann doch nicht daheim verbringen kann, sollte ihm der Aufenthalt in der Hedwigsklinik so angenehm wie möglich gemacht werden. Ich durfte den Eindruck gewinnen, dass die Regensburger Kinderklinik zahlreiche Maßnahmen geplant bzw. getroffen hat, um dem gerecht zu werden.

Vor rund einem Jahr wurde von Mitarbeiterinnen der Maschinenfabrik Reinhausen ein Frauen-Netzwerk gegründet. Nachdem bisher vor allem per E-Mail der Kontakt aufrecht gehalten wurde, erhielt ich nun eine Einladung zum Frauenstammtisch. In gemütlicher Runde diskutierten wir intensiv über die verschiedenen Facetten der Vereinbarkeit von Familie und Arbeit. Neu war für mich die Idee, eine Teilzeitquote einzuführen. Finde ich diskutierenswert!! 

Zwei Mal jährlich trifft sich das Regensburger Uni-Kuratorium, eine Runde von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch Prof. Dr. Udo Hebel persönlich kennen lernen, der seit Quartalsbeginn neuer Rektor der Universität Regensburg ist. Zweck dieser Treffen ist es, der Universität von außen Impulse zu geben und die Verankerung in der Ostbayerischen Gesellschaft zu verstärken. 

Eine Verankerung der ganz anderen Art bot sich mir anlässlich der 25-Jahrfeier von Pro Seniore auf Schloss Wörth. Für mich und für die Menschen, denen ich mich eng verbunden fühle, steht auch im Alter in erster Linie eine möglichst lange Verweildauer innerhalb der Familie im Vordergrund. Doch gibt es Umstände, die eine Unterbringung im Heim unumgänglich machen. Gut, dass es Menschen gibt, für die die Betreuung älterer Mitmenschen mehr eine Berufung denn bloß ein Beruf ist.

Über die Kallmünzer Kunstschaunacht wurde in den Medien ausführlich berichtet. Für die Veranstalter freut es mich, dass so viele Interessierte den Weg nach Kallmünz gefunden haben. Ich genoss es sehr, einfach nur einzutauchen in die besondere Atmosphäre, die den Ort der Künstler und Ateliers ausmacht.

Gern folgte ich anschließend zusammen mit rund 600 bis 700 Gästen der Einladung zur Jubiläumsfeier 175 Jahre Prößl am Adlersberg. Spannend, was sich in den 175 Jahren in der Landwirtschaft, der Gastwirtschaft und der Brauerei am Adlersberg alles ereignet hat. Anlässlich des Jubiläums wurde nun auch der Zehentstadel eingeweiht, auf den ich auch als Gemeindebürgerin sehr stolz bin. 

Beim traditionellen Gartenmarkt in Brennberg beeindruckten mich wiederum die große Zahl an Ausstellern und der riesige Zuspruch trotz leicht regnerischem Wetter. Die vielen, vielen Besucher und Käufer ließen sich auch durch das teilweise feuchte Wetter nicht davon abhalten, sich mit Pflanzen, Büchern, Gießkannen, Gartenschmuck oder air-brushed T-Shirts einzudecken. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Den Verantwortlichen um die neue OGV-Vorsitzende Hilde Dummer darf ich herzlich zur erneut rundum gelungenen Veranstaltung gratulieren.


Eine weitere Veranstaltung besuchte ich am Sonntag in Lappersdorf. Dort hatte der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Lappersdorf zu Gunsten der Lebenshilfe einen Spendenflohmarkt organisiert. Das Motto lautete: „Das Glück der Menschen, die unsere Hilfe brauchen, liegt uns am Herzen“.