Positiver Ausgang einer Petition zu Verhinderung der Klassenzusammenlegung.

Aus Bernhardswald erreichte uns vor einigen Wochen die Petition einer Mutter eines autistischen Kindes. Das Kind entwickelte sich in seiner Klasse sehr gut und ist in der Klassengemeinschaft gut integriert. Aktuell gibt es drei Klassen der 2. Jahrgangsstufe. Künftig sollten es nur noch zwei Klassen sein, da die Gesamtschülerzahl bei 55 liegt und dann nach Vorschrift nur noch zwei Klassen gebildet werden können. Zu Beginn waren in der ersten Klasse 59 Schüler und 3 Jahrgangsstufen. Für Autisten ist es enorm wichtig, in einer kleinen Klasse unterrichtet zu werden, da sie sehr lärmempfindlich sind. Mittlerweile ist auch noch ein weiteres autistisches Kind in dieser Klasse. Die Staatsregierung wollte zuerst die Klassen zusammenlegen und zusätzliche MSD- und Förderstunden anbieten. Dies bringt jedoch bei dem Krankheitsbild nichts. Die Kinder haben ja keine Entwicklungsverzögerung sondern Probleme in der Wahrnehmung. Mit einem überschaubaren Umfeld kann man hier die größte Unterstützung leistet. Nach der hitzigen Diskussion im Ausschuss wurde das Ministerium aufgefordert, eine Lösung zu suchen, die drei Klassen beizubehalten. Heute kam die Erfolgsmeldung. Ein schönes Beispiel dafür, dass wenn man sich nicht alles gefallen lässt und sein Problem vernünftig schildert und vorbringt, eine erfreuliche Lösung hinbekommt.