Kelheim/München (hh). Der Kelheimer Bürgermeister Fritz Mathes machte sich auf den Weg nach München, um auf Probleme seiner Heimatstadt aufmerksam zu machen. Bei einem Kurzbesuch bei Kultusminister Spaenle wurde klar, dass nun das Ministerium beim Thema FOS/BOS an der Reihe sei. Dort müssen die Vorbereitungen getroffen werden, damit entsprechende Maßnahmen zur dauerhaften Einrichtung der FOS/BOS im Kreis Kelheim ergriffen werden können. Nach dem erfolgreichen Dringlichkeitsantrag der FW im Landtag, auf Entfristung der Kelheimer FOS/BOS und dem 33:22 Beschluss des Kreistags für den Standort Kelheim, sind die Hausaufgaben im Landkreis alle gemacht.

Den Abgeordneten Tanja Schweiger und Hubert Aiwanger schilderte Fritz Mathes die Nöte der Kommune vor Ort. Aufgrund eines aktuellen Rundschreibens des Städte- und Gemeindetags sei nun klar, dass die in Kelheim zu errichtende Mittelschule bis zum Schuljahresanfang 2010 sämtliche Räume für Unterricht und Ganztagsschule zur Verfügung stellen müsse, aber: „Es sind Baumaßnahmen mit einem Kostenvolumen von 300.000 Euro und mehr erforderlich. Staatliche Zuschüsse gibt es nicht.“. Hubert Aiwanger: „Der Staat macht es sich einfach. Er entscheidet sich für eine neue Schulstruktur und die Kommunen müssen zahlen!“
Bei den Beförderungskosten verhält es sich ähnlich wie bei dem Sachaufwand. Die Kommunen müssen die künftig höheren Beförderungskosten zahlen und der Staat spart sich durch die Zusammenlegung von Klassen bzw. Schulen Lehrer. Die beiden Abgeordneten haben dies bereits mehrfach bei der Staatsregierung moniert, leider sei die Bayerische Staatsregierung hier jedoch uneinsichtig.