BARBING. „Praxisnahe Lösungen im Sinne der Bürger“ versprach Landratskandidatin Tanja Schweiger, MdL, anlässlich ihrer persönlichen Vorstellung als Listenführerin bei der Nominierungsversammlung der FREIEN WÄHLER im Gasthof Deutsch in Barbing. Wie sehr sie damit den Nerv vieler anderer Kandidatinnen und Kandidaten auf den folgenden Plätzen traf, zeigte sich bei deren persönlicher Vorstellung. Eine großen Anzahl der weiteren 11 Frauen und 58 Männer betonten ausdrücklich, dass sie mit ihrer Kandidatur auch ihre Landratskandidatin mit voller Kraft unterstützen wollen.

Hinter Tanja Schweiger folgen auf der Liste mit Mitgliedern der FW-Kreisvorstandschaft und mit amtierenden Bürgermeistern Männer und Frauen mit geballter politischer Erfahrung, die, so Harald Stadler, der Vorsitzende des FW-Kreisverbands, „mitten im Leben stehen“. Das sei eine gute Voraussetzung, um weiterhin sachorientierte Politik gestalten zu können. Als Motto stehen für Harald Stadler „unsere Landkreisbürger im Mittelpunkt“.

Eduard Obermeier, stellvertretender Kreisvorsitzender und Pettendorfer Bürgermeister, erläuterte die Listenzusammensetzung, die die Vorstandschaft der Versammlung als Vorschlag anbot, über den anschließend im Block abgestimmt wurde. Erfreulich für ihn war, dass die 70 Listenkandidaten aus rund 90 von den Ortsverbänden vorgeschlagenen Bewerbern ausgewählt werden konnten. Alle 79 wahlberechtigten Anwesenden stimmten letztlich für die Liste. Hinzu kommen fünf Ersatzkandidaten.

Tanja Schweiger, FW-Fraktionssprecherin im Regensburger Kreistag, zeigte sich bereit, die Herausforderungen im Landratsamt und im Landkreis Regensburg anzunehmen. Der stehe zwar „gut da, aber es gehört einiges gemacht“. Als erstes nannte die Landratskandidatin die Infrastruktur, die sie Hand in Hand mit der Stadt Regensburg verbessern wolle. Dabei werde es darauf ankommen, sowohl den Interessen der Bürger also auch den Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung zu tragen. Die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln liegt den Feien Wählern sehr am Herzen. Dies spiegelt sich auch in der Kandidatur vieler Landwirte auf der FW-Liste. Den Familien und den Alleinerziehenden wolle sie sich in besonderer Weise annehmen,weil Kinder die Voraussetzung einer funktionierenden Gesellschaft sind. Bei der Energie setze sie auf regionale und nachhaltige Versorgung mittels erneuerbarer Energien. Bevorzugte Anbieter sollten ihrer Meinung nach Bürgerenergiegenossenschaften sein. Sie werde eine berechenbare und zuverlässige Chefin sein und favorisiere eine unbürokratische Verwaltung: „Man muss halt einfach miteinander reden“. Tanja Schweiger zeigte sich stolz, als Landratskandidatin eine starke Liste anzuführen.

Am Schluss ergriff der scheidende Kreisrat Georg Mirbeth das Wort. Er habe beschlossen, nach über 40 Jahren kommunalpolitischen Engagements nicht mehr zu kandidieren. Nun sollen es Jüngere richten. Er dankte den langjährigen Weggefährten für die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit und bot seinen Rat an, wann immer er gebraucht werde.