07.09.2011. Energiewende in vier Schritten: JUNGE FREIE WÄHLER erarbeiten Ideen zur Energiewende. Thementag in der Energiestadt Neumarkt i. d. Oberpfalz

In vier Schritten zur Energiewende. Mit Optimismus und einem starken Willen schafft Bayern die Wende hin zur hundertprozentigen Versorgung mit „grünem Strom“. Davon sind die JUNGEN FREIEN WÄHLER überzeugt. „Es ist ein Mammutprojekt, das nur lösbar ist, wenn alle Bürger mit einbezogen werden. Die Jungen Freien Wähler unterstützen deshalb die FREIEN WÄHLER in ihrer Forderung, Bürgerkraftwerke zu fördern“, erklärt Josef Graubmann, Vorsitzender der FREIE WÄHLER-Nachwuchsorganisation. Auf ihrem Thementag in der Energiestadt Neumarkt i. d. Oberpfalz erarbeiteten die jungen Freien ihre Positionen.

Schritt 1: Forschung und Erkundung
Ein zentraler Punkt muss die Forschung sein. Sie muss das Ziel haben, die Technologie der erneuerbaren Energien effizienter zu machen und die Möglichkeiten der Energie-Speicherung auszubauen. Im Zuge des Atomausstiegs, der von den JUNGEN FREIEN WÄHLERN voll unterstützt wird, muss zeitgleich eine deutschlandweite Endlagererkundung stattfinden, um die bestmögliche Lagerstätte für Atommüll zu finden.

Schritt 2: Ersetzen der Atomkraftwerke
Nachdem 2022 alle bayerischen Atomkraftwerke vom Netz gehen, ist es in den Augen der JUNGEN FREIEN WÄHLER dringend notwendig, diese Energiequellen bis dahin durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Gaskraftwerke kommen als Brückentechnologie nicht infrage.

Schritt 3: Bürgerkraftwerke
Um die Akzeptanz, Dezentralität und die Unabhängigkeit der Energieversorgung zu garantieren, sollen Bürgerkraftwerke sowohl vom Freistaat als auch von den Kommunen gezielt errichtet werden. In Genossenschaften hat so jeder die Möglichkeit, seinen Beitrag zur Energiewende zu leisten und selbst davon zu profitieren. So bleibt das Geld der Bürger in der eigenen Region.

Schritt 4: Energieautarkie
Bis spätestens 2050 sollen Kommunen in der Lage sein, sich selbst mit erneuerbaren Energien zu versorgen und so unabhängig von großen Energiekonzernen und Auslandsimporten zu werden. Nach dem Atomausstieg müssen auch fossile Energieträger zunehmend durch erneuerbare Energien ersetzt werden.

Neben dem Wandel zur Versorgung mit regenerativen Energien sehen die JUNGEN FREIEN WÄHLER auch eine immense Chance im verantwortungsbewussten Umgang mit Energie.

Gemeinsam mit OB Thomas Thumann hatten wir einen interessanten und konstruktiven Thementag miteinander verbracht.