Am Freitagabend, den 26.02. hatte ich einen besonderen Termin. Als prominenter Gast nahm ich am BSZ-Kochkurs „Koreanische Küche“ teil. Mit 14 weiteren Kochinteressierten kam ich aber nicht nur zum „Schlemmen“. Vor dem Vergnügen stand erst einmal der Schweiß am Herd. Unter Anleitung von Alfred Stark, Lehrer am BSZ und Koch, bereiteten die Teilnehmer nach einer kurzen Einführung in die koreanische Esskultur landestypische Spezialitäten zu: Kim Chi, Bul Go Gi, Glasnudelsalat, Spinatsuppe, marinierten Tofu und einige weitere Leckereien. Auch ich legte mit Hand an und bereitete Bul Go Gi, Kim Chi und Spinatsuppe zu.

Der Lohn der schweißtreibenden Teamarbeit war schließlich ein reiches Menü, das gemeinsam serviert wurde und wo jeder alles probieren konnte. Alle Teilnehmer waren stolz auf das gemeinschaftliche Menü. Man war sich einig, dass Weiterbildung nicht zwingend anstrengend sein muss, sondern auch Spaß machen, sogar schmecken und rundum zufrieden machen kann. Als aktive Politikerin betonte ich Wichtigkeit solcher Aktivitäten in der Gemeinschaft und in unserer Gesellschaft. Ich kann nur jedem empfehlen, die vielfältigen Angebote der BSZ-Seminarreihe zu nutzen.

Die Kochkursreihe mit Prominenten setzt sich aus diesem Grund fort: Peter Schlegl vom Restaurant Gänsbauer wird mit BBV-Kreisobmann Johann Mayer „Schirndorfer Rind“ zelebrieren, Werner Faisst vom Landgasthof Heilinghausen lässt zusammen mit MdB Peter Aumer Wildschwein zum Gaumenschmaus werden, Alfred Stark vom BSZ wird sie zusammen mit Gartenbaudirektor Ernst Stösser bei einem Glas Salutaris vom Spargel überzeugen und Peter Müller vom Restaurant Fischerhaus wird mit Philipp Graf von und zu Lerchenfeld als Prominentem heimische Fische außergewöhnlich zubereiten. Wer Lust hat, dabei mit zu kochen, kann sich unter Tel. 0941-792397 anmelden.

Das BSZ ist eine Landkreisschule, die in derzeit 38 Klassen Jugendliche zu Gärtnern, Floristen, Kinderpflegern oder Hauswirtschafterinnen ausbildet. Es ist Träger des Innovationspreis Innere Schulentwicklung Berufliche Schulen 2006. Das BSZ gilt als Erfinder des "Regensburger Modells", das in der aktuellen pädagogischen Diskussion um die Beschulung für Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag (JoA) bayernweit Interesse hervorgerufen hat.