23.08.2009 Nach der Sonntagsmesse startete die internationale Woche in Sinzing mit einer Podiumsdiskussion in der Schul-Aula. Mit mir auf dem Podium saßen MdL Philipp Graf von Lerchenfeld und Margit Wild. Viele Gäste aus den Partnerstädten Csorna (Ungarn), Les Ancizes/St. Georges (Frankreich) und den befreundeten Städten Gyimesfelsölok (Transsilvanien) und San Matteo de Galego (Spanien) folgten der Einladung von Regina Fischer, Vorsitzende des Vereins für europäische Kontakte und verbrachten eine Woche in Sinzing. Einführend hielt Prof. Dr. Wolfgang Wiegard (Wirtschaftsweiser) ein Referat über die Chancen Europas aus wirtschaftlicher Sicht. Trotz vieler Bürokratie und Richtlinien aus Brüssel, die nicht nur zur Erleichterung des alltäglichen Labens führen und die mittlerweile bis zu 80% das Leben in der Gemeinde beeinflussen, ist es mir wichtig auch auf die Vorteile Europas hinzuweisen. Wir haben über 60 Jahre Frieden, wir haben uns – von einer Wirtschaftsgemeinschaft angefangen zu einer Europäischen Union entwickelt. Wir können ohne große Grenzkontrollen Reisen und Arbeiten, wir genießen Schüleraustausch und Städtepartnerschaft. Europa soll ein Europa der Regionen sein. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit müssen wir als Chance verstehen, uns gemeinsam als Europäer mit regionalen Unterschieden zu verstehen und zu respektieren.