(af) FW Mitglieder aus Weiden und Neustadt / WN folgten einer Einladung in den Bayerischen Landtag zum Neujahrsempfang der Freien Wähler Landtagsfraktion.

Freie Wähler stellen auch in diesem Jahr die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt. Der Vorsitzende Hubert Aiwanger begrüßte im Maximilianeum vierhundert Gäste darunter Gäste aus Politik, Justiz, Verbänden und Handwerk.

Die Gesellschaft stehe im Mittelpunkt und erwartet von uns ein schlüssiges zielgerichtetes Handeln, eine Politik, die sich nicht gegenseitig blockiert sondern zugunsten der Interessen der Bürger über Parteigrenzen hinwegsieht. Dieses politische Grundverständnis wird in der Kommunalpolitik bereits bei den Mandatsträgern gelebt und sollte auch auf Landesebene praktiziert werden.

Als parlamentarische Geschäftsführerin der Freien Wähler Landtagsfraktion gab ich einen Rück- und Ausblick über die Fraktionsarbeit im Parlament. Konnte man doch die Aufmerksamkeit der Staatsregierung zu der zentralen Forderung auf die „Großbaustelle Bildungspolitik“ lenken. Kleinere Klassen mehr Lehrer sowie ein gebührenfreies Erststudium und eine bessere Ausstattung der Hochschulen liegen der Abgeordneten am Herzen. Gespannt darf man sein wenn in wenigen Monaten der Doppelte Abiturjahrgang mit ca. zusätzlichen 50.000 Schulabgängern an die Fachhochschulen und Universitäten drängen, ob die Hausaufgaben der schwarz-gelben Koalition gemacht wurden. Eine angemessene Finanzausstattung für die Kommunen wird von Bürgermeistern aus allen Parteien gefordert. Ein brennendes Thema ist und bleibt aber auch der gesicherte Fortbestand der hausärztlichen Versorgung in den ländlichen Regionen und schnellen Ausbau der DSL Verbindungen,

Markus Reichart, MdL aus Ingolstadt und mittelstandspolitischer Sprecher freute sich über die große Teilnahme zahlreicher Handwerksmeister bei diesem Empfang. Durch die Bodenständigkeit der Handwerksbetriebe ging die Finanz- und Wirtschaftskrise vor zwei Jahren fast schadlos vorbei. Aber auch eine klare Unterstützung dieser Mittelstandspolitik dürfe nicht außer Acht gelassen werden.

Jedes Jahr bekommen 7 % der jungen Schulabgänger ohne Schulabschluss einen Ausbildungsvertrag im Handwerk. Er forderte aber zugleich die zukünftigen Schulabgänger auf mehr Ausbildungsanstrengungen zu zeigen um eine Chance zur  wirtschaftlichen und sozialen Teilhabe zu haben. Das Handwerk in Bayern ist kein Reparaturbetrieb einer verfehlten Bildungspolitik!

Er begrüßte die Zusage des Ministerpräsidenten Seehofers am Meisterbrief weiterhin festhalten zu wollen, man werde die Staatsregierung an diesen Taten messen.

Das Bild zeigt die Teilnehmer, MDL Dr. Karl Vetter,  Hans Wittmann, Karl Meier, Oswald Lingl, MDL Tanja Schweiger, Daniela Plößner, Alois Frank, Kreisrat Manfred Plößner, MDL Hubert Aiwanger, und Günther Meißner vor dem großen Wandteppich im Senatsaal.