Mit einer Besuchergruppe aus dem Pater-Rupert-Mayer-Zentrum diskutierte ich intensiv über aktuelle politische Themen. Einer der Schüler richtete seine Frage mittels seines Sprachgerätes (Step-by-step) an mich. Neben allgemeinen Fragen zum parlamentarischen Ablauf oder den Abläufen von Gesetzgebungsverfahren,  wurde ich auch auf die Belange behinderter Menschen hingewiesen und gefragt, wie die Freien Wähler zu diesem Thema stehen.

Ich verwies dabei unter anderem auf das in der UN-Behindertenkonvention vertretene Konzept der Inklusion. Dort wird gefordert, behinderte Menschen nicht als „Objekte“ gesellschaftlicher Fürsorge und medizinischer Versorgung zu betrachten. Vielmehr sind Behinderte Menschen genau wie alle anderen Menschen, aktive Mitglieder der Gesellschaft, die ihr Leben selbstbestimmt und eigenverantwortlich führen und hier sind Erleichterungen notwendig.

Wir brauchen ein gesamtgesellschaftliches Umdenken. So muss schon im frühkindlichen Alter mit einer entsprechenden Sensibilisierung begonnen werden.