14.12.2011 München, Regensburg (hh) Knapp 50 Personen darunter Polizeibeamte, Mitglieder des Kriegervereins Wenzenbach, Mitarbeiter des Zentrum Bayern Familie und Soziales - Region Oberpfalz, nahmen die Einladung der Abgeordneten Tanja Schweiger gerne an. Nach dem Essen in der Landtagskantine und Begrüßung durch die Abgeordnete konnten die Besucher im Plenum live die Debatten mit verfolgen.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde mit der Abgeordneten ging es vor allem um das Thema Bildung. Hier wurde spürbar, dass dieses Thema allen unter den Nägeln brennt. Einig war man sich, dass die Schullandschaft vor allem im ländlichen Raum durchlässiger werden muss, damit die wohnortnahen Schulen weiterhin gesichert sind.

Große Kritik gab es auch an dem permanenten Unterrichtsausfall in den Schulen. Auch Ersatzstunden, in denen nur Filme angeschaut werden, können kein echter Ersatz für ausgefallenen Stunden sein. Die Abgeordnete kritisierte, dass ca. 10 Prozent der Stunden nicht ordnungsgemäß gehalten werden. 3 Prozent fallen ganz aus und die Restlichen werden mit Vertretungsstunden oder Freistunden überbrückt.

Beim Thema Erneuerbare Energien war schnell Einigkeit hergestellt. Nur mit regionalen, dezentralen Strukturen mit den Menschen vor Ort würde man die Energiewende schaffen. Als Beispiel nannte Tanja Schweiger die Jurenergie, in der Bürger und Kommunen gemeinsam in einer landkreisweiten Genossenschaft für die Wertschöpfung vor Ort eintreten. 286 Mitglieder haben dort 1,6 Mio. Euro eingebracht. Und auch andere Genossenschaften seien Ihr bekannt, die bereits nach wenigen Jahren über 1 Mio. Euro Einspeisevergütung p.a. erhalten. „Das ist Geld, dass vor Ort in der Region bleibt und nicht abfließt!