03.07.2011 Der ganze Tangrintel feierte am Sonntag mit dem Schnupftabakverein „Lebewohl“ dessen 50-jähriges Gründungsjubiläum, für das ich gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Viele weltliche und kirchliche Vereine aus der Umgebung kamen um mit den Schnupfern zu feiern. Der Festgottesdienst musste wegen des schlechten Wetters im Mirbeth Stadl stattfinden. Zu dessen Abschluss fand auch ein Totengedenken statt. Franz Knerr, eines der Gründungsmitglieder wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Und natürlich musste ich beweisen, dass ich auch eine Prise nehmen kann. Der Verein wurde im Jahr 1961 von 16 Gleichgesinnten gegründet, inzwischen zählt er mehr als 100 Mitglieder und ist aus dem Kulturleben im westlichen Gemeindeteil von Hemau nicht mehr wegzudenken. Die Schnupfertradition und besonders Kameradschaft und Zusammenhalt werden am Fuße des Eichelbergs ausgiebig gepflegt. Ich kann immer wieder beobachten, dass je kleiner der Ort oder das Dorf ist, desto größer ist der Zusammenhalt innerhalb der Bevölkerung. Tiefenhüll, das Heimatdorf des Schnupftabakvereins „Lebewohl“, ist hierfür ein schönes Beispiel aus meiner Umgebung.