Am 09.07.2011 fand in Regensburg die 18. Generalversammlung des Bayerischen Eigenheimerverbands, an der ich im Namen der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion auf Einladung des Landesvorsitzenden Herrn Heinrich Rösl teilnahm, statt. Die Eigenheimer setzen sich u.a. für alters- bzw. familiengerechten Umbau bzw. Neubau von Wohngebieten und ökologische Landschaftspflege im Einklang mit Natur- und Umweltschutz ein. Sie sind gegen Gentechnik und die Auflösung der Kaminkehrbezirke. Die Eigenheimer sind eine Interessenvertretung und stehen somit für Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung. Dies alles sind Themen, an denen auch die Freien Wähler arbeiten. Wir freuen uns natürlich darüber, dass ein so starker Verband wie der Eigenheimerverband dies auch gegenüber der Politik vertritt. Ein weiteres wichtiges, gemeinsames Thema ist die Energiewende. Sie funktioniert nur, wenn jeder einzelne mitmacht. Hier ist der Eigenheimerverband ein wichtiger Partner. Die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien muss künftig dezentral und regional strukturiert sein. Wir dürfen nicht die Groß- bzw. Offshore-Anlage fördern und die dezentralen Anlagen benachteiligen. Die Eigenheimer argumentieren und fordern mit Maß und Ziel, das gefällt mir gut. Und sie fordern auch Kosten und Technik wirtschaftlich zu gestalten, um möglichste bald ohne Förderung auszukommen. Diskutiert wurden auch die Vorschriften der EnEV. Es bringt nichts, bei Neubauten immer höhere Maßstäbe anzulegen und bei den Altbauten noch große Lücken im Bereich der Isolierung zu haben.