Drucksache Nr. 16/1542

Ich frage die Staatsregierung, warum auf der Autobahn A 93 zwischen dem Autobahn-dreieck Holledau und München in beiden Richtungen, im Bereich des elektronischen Verkehrsleitsystems, bei Nacht, in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen und guter Witterung, außerhalb von Baustellenbereichen, Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 80 beziehungsweise 120 km/h vorgegeben werden?

Antwort des Staatsministeriums des Innern
Auf der Autobahn A 9 wird seit vielen Jahren eine Streckenbeeinflussungsanlage mit Wechselverkehrszei-chengebern betrieben. Deren Einflussbereich reicht in Fahrtrichtung Süden in etwa vom Autobahndreieck Holledau bis nach dem Autobahnkreuz München-Nord und in Fahrtrichtung Norden in etwa vom Autobahn-kreuz München-Nord bis nach dem Autobahnkreuz Neufahrn. Mit den Wechselverkehrszeichen werden fle-xible, der jeweiligen Verkehrs- und/oder Witterungssituation angepasste Gebote, Verbote und Hinweise ge-geben, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Verkehrsablauf zu verbessern.
Überlagert werden diese durch dauernde Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs in beiden Fahrtrichtungen mit Tempo 120 ganztags am Autobahndreieck Holledau (Unfallentwicklung, Verflechtungsvorgänge zwischen den Verkehrsströmen der A 9 und der A 93) und mit Tempo 100 nachts im Bereich Garching/Eching (insbesondere vierstreifige Richtungsfahrbahnen).
Aktuell besteht zusätzlich am Autobahnkreuz Neufahrn in Fahrtrichtung Süden bis voraussichtlich 14.07.2009 eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 80 ganztags. Diese ist baustellenbedingt notwendig. Im Be-reich des Autobahnkreuzes Neufahrn werden zurzeit vorbereitende Baumaßnahmen für die Erstellung der Di-rektrampe von der A 92 zur A 9 in Fahrtrichtung Süden durchgeführt. Dabei wird der von der A 92 auf die A 9 einfahrende Verkehr über provisorische Einfahrten geführt.