Drucksache Nr. 16/8528

Ich frage die Staatsregierung, welche Fördermöglichkeiten schlägt sie aufgrund der Hochwassersituation in Störnstein (Ldkr. Neustadt an der Waldnaab) für den Bau von Regenrückhaltebecken, für die Aufweitung des Abflussquerschnittes und für die Öff-nung vorhandener Regenwasserkanäle im Dorfgebiet, um das Gewässer erlebbar, begehbar und naturnah zu gestalten, vor?

Antwort des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit
Um die konkreten Fördermöglichkeiten für den Hochwasserschutz zu prüfen, muss in einem ersten Schritt ein Hochwasserschutzkonzept erstellt werden. Bereits die Erstellung eines solchen Konzeptes kann grundsätzlich gefördert werden. Erst dann können auf Basis dieses Konzeptes konkrete Maßnahmen für eine Förderung vorgeschlagen werden. Im Fall der Gemeinde Störnstein fand im Frühjahr 2011 bereits ein Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Wasserwirtschaftsamt Weiden (WWA) sowie dem Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) statt. Die Gemeinde beauftragt jetzt ein Ingenieurbüro zur Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes. Die Erstellung und Verwirklichung von integralen Hochwasserschutzkonzepten werden nach den geltenden staatlichen Richtlinien gefördert.